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Dapema ONLINe
Dresden aus der Sicht eines Blogger
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Einträge: 12 Kategorie: Familie, Freizeit & Hobby Export
hinzugefügt am: 13.08.2008 - 23:52:18 aktualisiert am: 16.03.2011 - 00:26:37
 
   
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Eleutherios am Dresdner Neumarkt ?
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer neueren Ansicht gegenüber zustellen...Der Dresdner Neumarkt zwischen Altmarkt und Elbe ist ein weltbekannter Platz der Dresdner Innenstadt. Er wird begrenzt durch die Dresdner Frauenkirche, das Johanneum, den Kulturpalast und das Kurländer Palais. Durch die rege Bautätigkeit, ausgelöst durch den Wiederaufbau der Frauenkirche, verändert der heutige Platz seine Gestalt fortlaufend. Die Neubebauung zielt auf eine Rekonstruktion vieler historischer Gebäude und Gebäudegrundrisse, die den Neumarkt in der Vergangenheit kennzeichneten.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 10/11Dresden, Neumarkt mit dem Luther-Denkmal, um 1900, Kunstverlag Max Köhler, PrivatbesitzDresden, Neumarkt mit dem Luther-Denkmal, 1983, Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0505-300 / CC-BY-SAVor der Frauenkirche steht ein großes Standbild von Martin Luther, eine bronzene Skulptur von Adolf von Donndorf, die 1885 in der Dresdner Kunstgießerei C. Albert Bierling gegossen und an dieser Stelle aufgestellt wurde. Der Kopf beruht auf einem Tonmodell Ernst Rietschels für das Lutherdenkmal in Worms, das Rietschel für diesen Zweck aber verworfen hatte. Die Bronze fiel 1945 durch den Luftangriff auf Dresden um, wurde aber an selber Stelle wieder aufgestellt und seitdem nur zu Sanierungen an andere Orte verbracht.Martin Luther war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Martin Luther wählte seine Nachnamensform etwa 1512. Er leitete sie vom Herzog Leuthari II. oder vom griechischen Wort ????????? (frei) ab und benutzte vorübergehend die daraus abgeleitete Form "Eleutherios" (der Freie).Empfehlung: Frauenkirche Dresden: Zerstörung bei knowledge.tradition-company.comWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 20:40:00 - 13.03.2011
Was verbindet Karl May, ein Jazzclub und eine Ruine?
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht der neuen Ansicht gegenüber zustellen, danke für die zahlreichen Tips von einigen Bloglesern dazu ...Das Kurländer Palais an der Schießgasse/Tschirnerplatz, früher auch als Kurländisches Palais bezeichnet, ist ein historisches Gebäude in Dresden, welches seinen Ursprung bereits im 15. Jahrhundert hat. Es war die letzte altstädtische Kriegsruine und wurde zwischen 2006 und 2008 wiederaufgebaut.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 09/11Dresden, Blick auf das Kurländer Palais (links das Albertinum) aus der Salzgasse, 1936, rechts befindet sich heute die Einfahrt zur Tiefgarage "An der Frauenkirche", Fotograf unbekannt, PrivatbesitzDresden, Blick auf das Kurländer Palais aus der Rampischen Straße, 2007, während des Wiederaufbaus, links befindet sich heute die Einfahrt zur Tiefgarage "An der Frauenkirche", Quelle: WikipediaDas Kurländer Palais hat eine sehr wechselhafte Geschichte, der Vorgängerbau entstand bereits 1575. Ab 1718 war das Bauwerk der Amts- und Wohnsitz des Grafen Christoph August von Wackerbarth, der damals Dresdner Festungsgouverneur, Generalfeldmarschall und Oberinspektor des kursächsischen Bauwesens war. 1740 kaufte Johann Georg, der Chevalier de Saxe, das Palais. Nach der Bombardierung durch die Preußen im Zuge des Siebenjährigen Krieges im Jahre 1760 musste er es 1763/64 durch Friedrich August Krubsacius wiederherstellen lassen. Nach einem erneuten Besitzerwechsel im Jahre 1773 erhielt das Gebäude seinen jetzigen Namen. Neuer Eigentümer war Prinz Karl von Sachsen, der ehemalige Herzog von Kurland. Nachdem das Kurländer Palais ab 1813 als Lazarett hauptsächlich für in der Schlacht von Dresden verwundete Soldaten diente, erfolgte wieder ein Umbau. Die Chirurgisch-medicinische Akademie und das Hebammeninstitut bezogen das Kurländer Palais am 3. August 1814 und nutzten auch das benachbarte Oberzeugmeisterhaus mit. In diesen Räumen heilte man unter anderem im Jahre 1845 den vorübergehend erblindeten, damals vierjährigen Karl May. Im Zuge der Luftangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 brannte das Kurländer Palais vollständig aus und stürzte größtenteils ein. Nur mit größter Anstrengung gelang es den Denkmalschützern der DDR, die an sich rekonstruktionsfähige Ruine vor dem kompletten Abriss zu bewahren. Die erhalten gebliebenen Kellergewölbe wurden zwischen 1980 und 1981 durch die Interessengemeinschaft Jazz im Kulturbund ausgebaut und zwischen 1981 und 1997 vom Jazzclub Tonne genutzt. Lange tat man sich mit dem Wiederaufbau schwer, Besitzerwechsel und Hochwasser verzögerten den Wiederaufbau immer wieder bis 2005 die schwierige Planung dann doch schnelle Fortschritte machte. Von 2006 bis 2008 wurde das Kurländer Palais mitsamt seiner Innenräume und Außenanlagen wiederaufgebaut.Blogerlebnis: Kim Wilde und das Geburtstagskonzert in Dresden (im Kurländer Palais) bei brunoremix.wordpress.comWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 15:38:00 - 06.03.2011
Energiesparlampen - nein danke!
Bloß gut das ich auf meinem Blog meine Meinung sagen (schreiben) darf. Das aktuelle Thema Energiesparleuchten haben das (mein) Fass wieder mal zum Überlaufen gebracht. Aber der Reihe nach: Hat sich schon mal Jemand von Euch Gedanken gemacht wie die mittlerweile in die Kritik geratenen und von der EU verordneten Energiesparleuchten (auch bekannt als Kompaktleuchtstofflampen) entsorgt werden? Nein, das ist vielleicht auch besser so. Denn Euch werden die Haare zu Berge stehen ...Ich kann mich noch erinnern, das wir als Kinder möglichst nicht auf das Fieberthermometer beißen sollten, warum nicht? Weil wir sonst eine Quecksilbervergiftung bekommen hätten. Nachdem die Fieberthermometer erfolgreich aus unserem Leben verbannt wurden, holen wir uns das hochgiftige Quecksilber mit den Energiesparleuchten wieder ins gemütliche Heim. Nachdem das "kalte" Licht nach nicht allzu langer Zeit erloschen ist (die meisten Leuchten halten nämlich deutlich kürzer als gedacht und angegeben)  müssen sie als Sondermüll entsorgt werden (vermutlich landen sie eher im Hausmüll). Aber wenn sie einmal in der Verwertung angekommen sind, werden sie zertrümmert, der quecksilberhaltige Staub abgesaugt und in Fässern abtransportiert. Und wohin damit? In den Salzstock, neben die radioaktiven Abfälle. (Informationsquelle: Spiegel TV Magazin vom 27.02.2011) Skandal! Und warum wird das so gemacht? Weil die Wiederaufbereitung des Quecksilbers teurer ist, als es neu einzukaufen. Und jetzt frage ich: Wer will hier eigentlich wen für dumm verkaufen? Und unsere Ökoexperten Die Grünen wissen angeblich nichts davon?Bildquelle: photl.comEmpfehlung: Glühbirne: Im September kommt das Aus bei becklog.zeitgeist-online.deEtwas verpasst? Dann einfach meinen Blog über diese Links abonnieren: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 22:50:00 - 28.02.2011
Das älteste Denkmal von Dresden
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":Das Moritzmonument ist ein Sandsteindenkmal an der Außenmauer der Jungfernbastei in Dresden. Es befindet sich an der Nordostecke der Dresdner Befestigungsanlagen beziehungsweise am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse, Ecke Terrassenufer/Hasenberg. Das Denkmal hat eine Höhe von 6 Metern und eine Breite von 3 Metern. Geschaffen wurde es 1555 von Hans Walther. Das Moritzmonument ist das älteste erhaltene Denkmal Dresdens.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 08/11Dresden, Königliches Belvedere mit Moritzmonument, ca. 1900, Wilhelm Hoffmann AG Dresden, PrivatbesitzDas Moritzmonument zeigt Kurfürst Moritz, wie er seinem Bruder August das sächsische Kurschwert überreicht. Neben den beiden Kurfürsten sind ihre Gemahlinnen mit Wappen dargestellt ? Agnes von Hessen und Anna von Dänemark. Historischer Hintergrund der Darstellung ist, dass Moritz 1553 in der Schlacht bei Sievershausen tödlich verwundet wurde. Da er ohne Nachkommen war, ging die Kurfürstenwürde auf seinen jüngeren Bruder August über. Zum Zeitpunkt von Moritz' Tod wurden die Dresdner Festungsanlagen ausgebaut. Das Moritzmonument wurde ursprünglich an der Stelle der Festung angebracht, die den Fortschritt der Baumaßnahmen zum Zeitpunkt seines Todes darstellt. Dies war an der Spitze der Hasenberg-Bastion. Das Moritzmonument wurde 1818 und 1871 restauriert und umgesetzt, bis es 1895 an seinem heutigen Platz aufgestellt wurde.Im Jahr 2000 wurde das Moritzmonument durch eine Kopie ersetzt. Das Original ist in den Kasematten unter der Brühlschen Terrasse, dem Museum Festung Dresden, aufgestellt.Empfehlung: Dresden in den 60er Jahren, eine Stadt im Wandel der Zeit ... bei ddpix.deWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 20:30:00 - 27.02.2011
Was haben die "Vier Tageszeiten" mit Chemnitz zu tun?
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":Als Teil der Dresdner Befestigungsanlagen wurde die Brühlsche Terrasse im 16. Jahrhundert errichtet. Der Name geht zurück auf Heinrich von Brühl, welcher auf der Festungsanlage durch Johann Christoph Knöffel die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten (Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage) errichten ließ.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 07/11Dresden, Freitreppe Brühlsche Terrasse, 1905, Trenkler & Co. Leipzig, PrivatbesitzIm Jahr 1814 erließ Fürst Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski den Befehl, die Terrasse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Architekt Gottlob Friedrich Thormeyer wurde mit dem Bau einer Freitreppe beauftragt. Diese war ursprünglich mit zwei Sandsteinlöwen von Christian Gottlieb Kühn geschmückt. Ein 1860 ausgeschriebener Wettbewerb für die Neugestaltung der Freitreppe sollte die zwei Löwen aus Sandstein ersetzen. Diese befinden sich heute am südlichen Ende der Querallee des Großen Gartens. Als Vorgabe für die Ausgestaltung standen die Themen Tageszeiten oder Jahreszeiten zur Auswahl. Mit seinen Entwürfen der vier Tageszeiten, für die Johannes Schilling auf der Wiener Kunstausstellung 1869 den ersten Preis bekam, gewann er den Wettbewerb. Bronzeabgüsse ersetzen seit 1908 die vier ursprünglichen Sandsteinfiguren. Witterungseinflüsse machten diesen Austausch notwendig. Im Jahr 1898 wurden die Originale von König Albert der Stadt Chemnitz geschenkt und 1908 kamen sie nach Chemnitz. Seit 1936 stehen die ursprünglichen Sandsteinfiguren am Aufgang vor der Brunnenanlage im Chemnitzer Schlossteichpark.Empfehlung: Elbflorenz bei queergedacht.deWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 15:49:00 - 20.02.2011
Bloggen gegen das Vergessen 2011
Heute veröffentliche ich, im Rahmen meiner Aktion "Bloggen gegen das Vergessen", eine besondere Dresden-Postkarte der Woche ... gewidmet dem 13. Februar - welcher für mich ein Tag des stillen Gedenkens in Dresden ist. 66 Jahre nach dem Bombenangriff werden zum Gedenken am 13. Februar um 21:45 Uhr wieder alle Kirchenglocken der Stadt läuten. Dresden-Postkarte Kalenderwoche 06/11Dresden, Neues Rathaus, vor und nach der Zerstörung durch anglo-amerikanische Bomber am 13. Februar 1945, F. Hunger Nachf., Dresden N 6, 1953, PrivatbesitzAuch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen das friedliche Gedenken unterstützen, wie zum Beispiel die Menschenkette oder das Tragen der weißen Rose. Zitat: "Die Dresdnerinnen und Dresdner wehren sich dagegen, dass die Erinnerung an den 13. Februar 1945 benutzt wird, um für demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien, Haltungen und Aktionen zu werben. Mit dem Tragen der weißen Rose zeigen wir, dass unsere Erinnerung einen anderen Horizont hat: Ein Zeichen für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt!" ... Ich wünsche mir das dieser Protest friedlich bleibt und diesem Tag würdig ist, leider war das in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Wer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 22:01:00 - 10.02.2011
Umstrittene Neogotik in Dresden ?
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":Die Kreuzschule am Georgplatz in Dresden wurde in den Jahren 1864 bis 1865 von Christian Friedrich Arnold erbaut und war der erste bedeutende neogotische Profanbau in Dresden. Das Gebäude beherbergte die gleichnamige Schule.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 05/11Dresden Kreuzschule, ca. 1940, Lichtdruck Hamburg, PrivatbesitzDie Kreuzschule war ein Gymnasium und Internat einer Schule, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreichte. Das Schmückstück bildete die Schaufassade eines Flügels am Georgplatz, dem ein Vorbau mit einer Frontlänge von sieben Fensterachsen vorgestellt worden war. Der Entschluss der Kreuzschule im Jahre 1863, ihren Bau im Stil der Neogotik auszuführen, war höchst umstritten. Dies war der Tatsache geschuldet, dass alle öffentlichen Dresdner Profanbauten im Stil der Neorenaissance gestaltet waren. Das Gebäude stellte den Mittelpunkt des Dresdner Kreuzchores der Kreuzkirche dar. Vor dem Gebäude stand das Denkmal Theodor Körners von Ernst Julius Hähnel von 1871. Bei den Luftangriffen auf Dresden brannte die Kreuzschule im Februar 1945 aus, wobei die Schäden gering blieben. 1950 wurde die Kreuzschule leider abgebrochen.Empfehlung: Geschichte Innere Altstadt bei in-dresden.infoWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 15:53:00 - 06.02.2011
Wo ging man um 1900 in Dresden - Neustadt einkaufen?
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":Die Neustädter Markthalle ist eine am 7. Oktober 1899 erstmals eröffnete Markthalle auf der Metzer Straße, Ecke Hauptstraße in der Dresdner Neustadt. Sie wurde von Edmund Bräter (1855-1925) als eine von drei großen Markthallen auf dem Areal der 1896 abgerissenen Infanteriekaserne errichtet.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 04/11Dresden, Neustädter Markthalle, Innenansicht, 1917, Fotograf unbekannt, PrivatbesitzDer heute nicht mehr dazugehörige Kopfbau zur Hauptstraße beherbergte die Markthalleninspektion. Die Gestaltung des anderen Endes ist der Rekonstruktion des Blockhauses 1978-82 in seinen ursprünglichen Formen zu verdanken, ein Giebel (Fonton) war dort überflüssig gewurden und ziert heute die erst zu dieser Zeit entstandene Ostfassade. Zur damaligen Zeit war die Neustädter Markthalle eine der drei großen Markthallen Dresdens, die die 1893 eingestellten Wochenmärkte abgelöst hatten. Zu ihrer Eröffnung waren in der Markthalle 213 Verkaufsstände beheimatet.Im Jahr 1949 übernahm die Konsumgenossenschaft die Markthalle, im April 1997 wurde diese von der Konsum Dresden eG erworben. Am 28. November 2000 fand die Wiedereröffnung der sicher "schönsten Markthalle Deutschlands" nach umfangreichen Sanierungsarbeiten statt. Heute kann man in zwei Geschossen schlemmen oder Delikatessen kaufen und darüber ein großes Fitness-Studio besuchen. Empfehlung: Neue Pläne für Keller der Markthalle - Erste Händler ziehen aus bei dnn-online.deWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 21:15:00 - 30.01.2011
13. Februar - Erinnern und handeln - Für mein Dresden
Der 13. Februar rückt näher und wird wie jedes Jahr mit stillen Gedenken an die Zerstörung meiner Heimatstadt begangen. Zum Gedenken am 13. Februar läuten um 21:45 Uhr alle Kirchenglocken der Stadt. Zu diesem Zeitpunkt wurde damals der erste Fliegeralarm vor dem Angriff gegeben. Die Glocken erinnern an dieses schreckliche Ereignis und mahnen. Auch dieses Jahr ruft die Oberbürgermeisterin gemeinsam mit Vereinen, Initiativen, Verbänden und Parteien zu einer Menschenkette anlässlich des 13. Februars 2011 auf. Ich unterstütze diese Aktion mit meiner Teilnahme an der virtuellen Menschenkette im Online-Netzwerk Facebook. Dort kann sich Jeder in eine virtuelle Menschenkette einreihen und die Idee der friedlichen Demonstration gegen undemokratische Kräfte in unserer Stadt unterstützen. "Gemeinsamer Aufruf zum 13. Februar 2011Die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden Helma Orosz lädt gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen des Stadtrates, Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen, mit der jüdischen Gemeinde und zivilgesellschaftlichen Akteuren alle Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Handeln am 13. Februar 2011 ein:Am Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 gedenken wir des Leids der Bombennacht. Wir schließen in unser Gedenken die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und des Zweiten Weltkriegs ein. Wir erinnern an die historische Verantwortung, die auch unsere Stadt für diese Verbrechen und diesen Krieg trägt. Wir danken allen Menschen, die unsere zerstörte Stadt mit Leidenschaft, Mühen und Entbehrungen wieder zu einem Ort kulturvoller Lebensfreude gemacht haben.Eine Menschenkette wird die Dresdner Innenstadt, die am 13. Februar traditionell ein Ort des Erinnerns und Mahnens ist, wie ein lebendiger Schutz umschließen und damit vor dem Eindringen Rechtsextremer schützen. Lassen Sie uns ein Zeichen setzen: Ein Zeichen für verantwortliches Erinnern! Ein Zeichen gegen den Missbrauch unserer Geschichte durch eine rassistische und menschenverachtende Ideologie.Wir alle sind verantwortlich für unsere Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben. Bei aller Unterschiedlichkeit verbindet uns unser Engagement für die demokratische Gesellschaft. Wir unterstützen alle Initiativen und Organisationen unserer Stadt, die sich anlässlich des Jahrestages engagieren: im Erinnern an das Geschehene, im Engagement für Frieden, Demokratie und Menschenrechte, im friedlichen Widerstand gegen Rechtsextremismus.Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger und die Gäste unserer Stadt, sich in eine Menschenkette unter dem Motto "Erinnern und Handeln. Für mein Dresden" einzureihen.Den Aufruf unterzeichnen:Oberbürgermeisterin Helma OroszProf. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU DresdenEvangelische Kirche DresdenStiftung Frauenkirche DresdenKatholisches Dekanat DresdenJüdische Gemeinde DresdenDGB-Region Dresden-Oberes ElbtalKulturbüro Sachsen e.V.IG "13. Februar 1945" e.V.Fördergesellschaft Frauenkirche Dresden e.V.Bürger.Courage e.V.Stadtverband Dresden im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.Kreissportbund Dresden e.V.CDU-Fraktion im Dresdner StadtratFDP-Fraktion im Dresdner StadtratSPD-Fraktion im Dresdner StadtratBürgerBündnis/Freie Bürger Fraktion im Dresdner StadtratFraktion Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner StadtratFraktion DIE LINKE im Dresdner StadtratIndustrie- und Handelskammer DresdenHandwerkskammer Dresden"Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Achtung: Zur vollständigen Nutzung und Teilnahme auf Facebook ist eine Anmledung erforderlich!Etwas verpasst? Dann einfach meinen Blog über diese Links abonnieren: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. PS: Aus aktuellem Anlass gibt es in diesem Artikel keinen Blog-Empfehlungslink. Ich bitte um Verständnis. Tweet
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Eintrag vom: 22:03:00 - 26.01.2011
Getränke für 75 cent in einem Dresdner Café ? Das gibt es ...
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":Der Blogposttitel ist Programm, und hier lest Ihr warum: In seinem Testament vom 22. Mai 1916, welches Karl August Lingner zwei Wochen vor seinem Tod aufsetzte, stiftete Lingner das Lingnerschloss (Villa Stockhausen) der Stadt Dresden. Dies war allerdings mit folgenden Auflagen verbunden: 1. Die Bevölkerung erhält freien Zugang zum Park, ihr soll auch das gesamte Schloss zugänglich gemacht werden. 2. Im Hauptgebäude soll sich ein Café oder Restaurant mit den im Umkreis niedrigsten Preisen befinden.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 03/11Das innere des Lingnerschloss (Villa Stockhausen), Fotograf unbekannt, PrivatbesitzDas Lingnerschloss, eigentlich Villa Stockhausen, ist das geografisch mittlere der drei Elbschlösser in Dresden. Erbaut wurde es 1850?1853 im Auftrag von Albrecht von Preußen auf einem der Weinbergsgrundstücke, die nach 1803 im Besitz des englischen Grafen Lord James Ogilvy, 7. Earl of Findlater, gewesen waren. Es war als Wohnsitz für Baron von Stockhausen, Kammerherr des Prinzen Albrecht von Preußen, bestimmt und wurde im Zusammenhang mit dem benachbarten Schloss Albrechtsberg errichtet.1906 kaufte der Dresdner Unternehmer, Erfinder und Mäzen Karl August Lingner das Anwesen. Der Vermarkter des ODOL-Mundwassers war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch Stifter des Hygiene-Museums in Dresden.Der 2002 gegründete Förderverein Lingnerschloss e. V. setzt sich für eine neuerliche Nutzung ein. Er setzt sich zusammen aus Dresdner Bürgern, Vereinen, Verbänden, Unternehmern, auswärtigen Freunden und weiteren Unterstützern. Das Konzept sieht vor, nach einer Sanierung das Lingnerschloss zu einem offenen Haus mit Café, Restaurant und Terrassenwirtschaft zu machen. In den Räumen soll es Ausstellungen und Führungen, Veranstaltungen, eine Bibliothek, Clubräume und Möglichkeiten für Tagungen und Konferenzen geben. Im Mai 2010 wurde im Ostflügel das Restaurant wieder eröffnet. Dort wird in Erfüllung von Lingners Testament ein wechselndes alkoholfreies Getränk zum günstigen Preis von 75 Cent angeboten.Empfehlung: Neue Veranstaltungsreihe zum Wiederaufbau des Lingnerschloss bei musikundmuseen.blogspot.comWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 16:31:00 - 23.01.2011
Feiern unter 150 Geweihen
Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":"Wo der Zecher sitzt im Kreise, bei gut Bier und guter Speise, wo der Wirth uns friedlich grüsst, uns die Einkehr nicht verdriesst" - Innenschrift in der Bärenschänke in Dresden, Webergasse Nr. 27 und 27b. Die Webergasse war eine Straße, die vom Altmarkt zur Wallstraße und zum Antonsplatz in Dresden führte.Dresden-Postkarte Kalenderwoche 02/11Gruss aus der Bärenschänke Dresden, um 1900, Geweihsammlung 150 Stück vom 22 Ender abwärts, Inh. Oswald Russig, Layout: Louis Klemich, PrivatbesitzDas Haus Webergasse Nr. 27 b war als die Volksgaststätte Bärenschänke bekannt. Bemerkenswert war die Innenausstattung von Oswin Hempel. Aufgrund der zahlreichen kleinen Geschäfte und Gaststätten trug die Webergasse im Volksmund den Namen Fressgasse.Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde die Bebauung der Webergasse vollständig zerstört. Zu Anfang der 1950iger Jahre wurde, trotz eines triumpfbogenartigen Zuganges am Dresdner Altmarkt in die Webergasse hinein, der Straßenraum vor der Einmündung zugebaut. Eine Webergasse gab es somit nicht mehr.Empfehlung: Altmarktgalerie bei bausituation-dresden.comWer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diese Links: Dapema ONLINe per Email verfolgen oder meinen Twitter Blog Feed: @dresdenpower - Mitgestalten? Dann Dapema ONLINe bei Facebook beitreten. Tweet
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Eintrag vom: 20:42:00 - 16.01.2011
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