Sanfte Wirkung bei starken Beschwerden: Dafür steht die Behandlung mit Heilpflanzen. Richtig angewendet, helfen die kostbaren Gewächse zuverlässig kleinen und großen Patienten wieder gesund zu werden, und sie stellen oftmals eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu synthetisch hergestellten Arzneimitteln dar.
Gegen viele Beschwerden wachsen gleich mehrere Kräuter. Da ist nicht nur etwas gegen die vielen Infekte bei Kleinkindern dabei, sondern auch gegen die Spannungskopfschmerzen der Eltern und gegen die Schlafprobleme der Großeltern. Doch auch bei der Einnahme von Heilpflanzenmitteln muss einiges beachtet werden: Hustenlöser und -stiller heben sich in ihrer Wirkung auf. Deshalb: Nie beide gleichzeitig einnehmen. Babys und Kleinkindern keine Präparate mit Campher, Menthol oder Cineol verabreichen, es droht ein Atemstillstand! Menthol enthaltende Mittel können die Wirkung von homöopathischen Medikamenten herabsetzen. Deshalb: Beides besser zeitversetzt einnehmen. Damit Leinsamen im Darm quellen kann, sollten mindestens zwei Liter täglich getrunken werden! Nicht die Geduld verlieren! Die Wirkung der meisten pflanzlichen Arzneimittel setzt erst nach mehreren Tagen kontinuierlicher Einnahme ein. Viel hilft nicht immer viel: Vorgegebene Dosierung nicht eigenmächtig erhöhen. Unklare Beschwerden nicht selbst behandeln, sondern erst vom Fachmann abklären lassen. Daher gilt auch hier der Rat: Zu Präparateempfehlungen, Risiken oder Nebenwirkungen sollte der Arzt und Apotheker gefragt werden.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Kälte, Wind, trockene Heizungsluft und dicke Kleidung machen der Haut im Winter zu schaffen, besonders der ohnehin öfter durch hohe Blutzuckerwerte gestressten Haut von Diabetikern.
Die Haut eines Diabetikers mit guter Stoffwechseleinstellung besitzt einen ebenso hohen Eigenschutz, wie die eines gesunden Menschen. Dennoch können Kleidung und Heizungsluft auch hier Tribut fordern, denn das Reiben der Textilfasern und der Verlust von Hautfeuchte in trockener Luft entziehen der Haut schützendes Fett und Feuchtigkeit. Um diese Prozesse nicht zu beschleunigen, sollte man in der kalten Jahreszeit rückfettende Reinigungsmittel verwenden, zum Beispiel ein Duschöl, nicht heiß, sondern nur warm duschen, die Dauer von Vollbädern auf maximal zehn Minuten beschränken, Cremes wählen, die Fett und Feuchtigkeit in der Haut speichern und Produkte möglichst ohne Parfum, Farb- und Konservierungsstoffe verwenden.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Der Herbst zieht mit Feuer und Flamme auch in den
Obst- und den Gemüsegarten ein. Rot, gelb, orange und violett, eine Farbenpracht wohin das Auge reicht. Denn jetzt sind sie reif, die letzten heimischen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Kürbisse und Nüsse aber auch noch Hollunder und Hagebutte. Da sie reif geerntet werden und so rasch an den Konsumenten gelangen, weil lange Transportwege entfallen, liefern gerade diese Obst- und Gemüsesorten große Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und Bioaktiv-Stoffen. Diese Vitaminspender sind wichtig, um gesund durch die ersten Wochen der dunklen und kalten Jahreszeit zu kommen.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Krach macht krank. Schwerhörigkeit gehört zu den
Spitzenreitern bei den Berufskrankheiten. Umso wichtiger ist es, Lärmquellen zu erkennen, sie auszuschalten oder die Folgen zu mindern.
Fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland kennt das Problem: Das Telefon klingelt scheinbar seltener als sonst, in der Kantine bekommt man nur noch die Hälfte mit, und die Kollegen nuscheln immer mehr. Viele Menschen sind sich ihrer Hörminderung gar nicht bewusst und suchen die Ursache für das schlechtere Verstehen erst einmal bei anderen. Dabei sind das frühzeitige Erkennen von Hörproblemen und eine entsprechende Vorsorge bei Berufstätigen besonders wichtig. Der Hals-Nasen-Ohrenarzt kann feststellen, ob und in welchem Ausmaß das Gehör Schaden genommen hat, und Maßnahmen dagegen vorschlagen. Das können zum Beispiel Hörhilfen sein.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Trotz insgesamt positiver Entwicklung leiden hier
zu Lande noch immer Millionen Menschen an Parodontitis und Karies. Die Zahnbürste und andere Hilfsmittel zur Prophylaxe werden in der Regel noch zu selten benutzt und auch meist nicht optimal angewendet.
Zur Zahn- und Mundhygiene empfiehlt Professor Dr. Kielbassa,
Direktor der Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und
Kieferheilkunde der Berliner Charité Universitätsmedizin:
- Schon beim ersten Milchzahn mit der Zahnpflege beginnen.
- Mindestens zwei Mal täglich nach dem Essen Zähne putzen und andere Hilfsmittel wie Zahnseide benutzen.
- Mindestens drei Minuten gründlich die Zähne reinigen, erst die Kauflächen, dann die Außen- und danach die Innenseiten.
- Zur Pflege des Zahnfleischs müssen auch die Zahnzwischenräume gereinigt werden.
- Zusätzlich die Zunge mit im Handel erhältlichen Zusatzgeräten reinigen, um die Rückbesiedlung mit Bakterien zu reduzieren.
- Mindestens zwei Mal im Jahr zur Kontroll-Untersuchung. Für den reinen Check ist auch keine Praxisgebühr fällig. Die muss man erst bezahlen, wenn eine Behandlung erfolgt.
- Nach drei Monaten die Zahnbürste wechseln.
Für eine gründliche Zahnpflege steht heute eine moderne Palette von zahlreichen Hilfsmittel bereit. Für welches man sich entscheidet, hängt nicht zuletzt auch von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Anwenders ab - nur eine Zahnbürste, die auch verwendet wird, ist eine gute Zahnbürste.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Selbst Menschen, die Diabetes haben, kennen sich oft zu wenig mit ihrer Krankheit aus. Ganz zu schweigen von denen,
die die Zuckerkrankheit nur vom Hörensagen kennen. Was Interessierte wissen sollten, um Vor- und Fehlurteilen entgegen zu treten.
Wie Alkohol und Cholesterin zählt auch Zucker zu den Erzfeinden der Gesundheit. Die Lektion, dass sein Genuss »leere Kalorien« beschert, hat der aufgeklärte Verbraucher ebenso verinnerlicht wie die Botschaft, dass er dick macht. Aber hartnäckig hält sich das Gerücht, Zucker könne dem Körper Vitamine klauen und ihn langsam entkalken. Nicht zuletzt glauben viele Menschen, die Zuckerkrankheit
käme vom Zuckerkonsum. Das stimmt nachweislich nicht. Aber welcher unbeteiligte Zeitgenosse weiß heute schon noch, dass die Mediziner den Diabetes »Zuckerkrankheit« nannten wegen der hohen Zuckerkonzentration im Urin der Betroffenen.Original post blogged on Gesundheitsblog.
Strammer Bauch, Völlegefühl, unregelmäßige Verdauung, harter Stuhlgang - so wird das Tabuthema Verstopfung umschrieben. Jeder Dritte über 60 Jahre leidet darunter, Frauen eher als Männer. Der Alltag hält eine ganze Reihe von Möglichkeiten bereit, dem Darm seine Arbeit zu erleichtern.
Mehr Bewegung, mehr Flüssigkeit, genügend Gemüse und
Vollkornprodukte und/oder eine tägliche Toilettenroutine zur immer gleichen Zeit könnten den Darm schon etwas besser erziehen. Auch morgens auf nüchternen Magen ein Glas warmes Leitungswasser zu trinken, macht dem Darm Eile. In der Apotheke findet man zusätzlich Quellstoffpräparate, beispielsweise Kleie, die man in Joghurt rühren kann, Leinsamen oder Ballaststofftabletten. Sie alle erhöhen das
Volumen im Darm. Auch Mittel wie Bittersalz oder Lactulose helfen ähnlich, indem sie zusätzlich Wasser im Darm binden und so den Darm füllen. Durch mehr Volumen im Darm soll man stärker und öfter »müssen«, ohne mehr Nahrung zu verzehren. Bei hartnäckiger Verstopfung oder wenn starkes Pressen andere Schäden verursachen würde, oder wenn sich jemand wegen einer Erkrankung nicht mehr richtig bewegen kann, dann müssen vorübergehend manchmal auch stärkere Abführmittel sein, die es mit dem entsprechenden Rat in der Apotheke ohne Rezept gibt. Besonders bei hartem Stuhlgang helfen Gleitzäpfchen mit Glycerin. Auch Substanzen, die die Darmwand reizen, fördern die Darmbewegung.Original post blogged on Gesundheitsblog.
»Bei insulinpflichtigen Diabetikern finden sich rund dreimal so häufig Erkrankungen des Zahnhalteapparates wie bei gleichaltrigen stoffwechselgesunden Personen. Auch Karies bildet sich öfter«, sagt Professor Dr. med. dent. Brita Willershausen, Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde in Mainz, im Interview.
Der Grund dafür liegt in der Minderdurchblutung der feingeäderten kleinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Sie tritt in erster Linie auf, wenn der Blutzucker langfristig schlecht eingestellt war, und schwächt die Immunabwehr in der Mundhöhle. Das Zahnfleisch kann sich entzünden und ohne rechtzeitige zahnärztliche Behandlung schreitet dieses Geschehen zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates fort.
Neben der täglichen Mundhygiene empfiehlt Willershausen allen Diabetikern, möglichst zweimal im Jahr den Zahnarzt aufzusuchen, damit bereits eine beginnende Erkrankung behandelt wird. Darüber hinaus ist natürlich eine gute Einstellung des Blutzuckers äußerst wichtig.Original post blogged on Gesundheitsblog.