Mainz / Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Die frühesten und größten Löwen in Deutschland haben im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren in der Wiesbadener Gegend gelebt und wurden 1906 von einem Mainzer Experten erstmals wissenschaftlich beschrieben und benannt. Das geht aus dem Taschenbuch ?Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden? des Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Es ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe als gedrucktes Taschenbuch oder als elektronisches E-Book im PDF-Format erhältlich.Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) ist nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt. Dort hat man bereits 1845 in etwa zehn Meter Tiefe in den Mosbach-Sanden erstmals fossile Reste eiszeitlicher Tiere entdeckt. Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Mosbacher Löwen erfolgte durch Wilhelm von Reichenau (1847-1925), der von 1910 bis 1915 erster Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz war. Ihm hatten Funde prähistorischer Löwen aus Museen in Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt am Main sowie aus der Universität Heidelberg zur Untersuchung vorgelegen. Beim Mosbacher Löwen handelte es sich um eine riesige Raubkatze mit einer Gesamtlänge bis zu maximal 3,60 Metern, von denen rund 1,20 Meter auf den prächtigen Schwanz entfielen. Er war der größte Löwe in Deutschland und Europa. Nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren war mit bis zu 3,70 Metern Gesamtlänge noch etwas größer. Knochen und Zähne des Mosbacher Löwen barg man in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Er war ein Zeitgenosse und gefährlicher Feind der frühen Menschen in der Zeit vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa.Für Raubkatzen hat der Wiesbadener Autor Ernst Probst ein besonderes Faible. Aus seiner Feder stammen die Taschenbücher ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? und ?Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon?. Um Raubkatzen geht es teilweise auch in seinem Taschenbuch ?Der Ur-Rhein?.Ernst Probst veröffentlichte bei ?GRIN? unter anderem die Taschenbücher ?Rekorde der Urzeit?, ?Rekorde der Urmenschen?, ?Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern?, ?Der Höhlenbär?, ?Affenmenschen? und ?Seeungeheuer?. Alle Titel sind bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Mit dem ältesten und größten Löwen Europas befasst sich das Taschenbuch ?Der Mosbacher Löwe? des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe als gedrucktes Taschenbuch für 18,99 Euro oder als elektronisches E-Book im PDF-Format für 13,99 Euro erhältlich.Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) existierte im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in vielen Teilen von Europa. Fossile Reste von ihm fand man in Spanien, Frankreich, Belgien, England, Italien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Griechenland und Moldawien. Der Name Mosbacher Löwe beruht auf etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich in Hessen. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren mit einer maximalen Länge von rund 3,70 Metern übertraf die Maße des Mosbacher Löwen noch geringfügig. Das 120 Seiten umfassende und reich bebilderte Taschenbuch ?Der Mosbacher Löwe? ist ein Auszug aus dem 332-seitigen Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, in dem weitere Eiszeitlöwen in Wort und Bild vorgestellt werden. Probst veröffentlichte auch die Taschenbücher ?Der Ur-Rhein?; ?Säbelzahnkatzen? und ?Der Höhlenbär?. Diese Titel sind bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? http://www.grin.de sowie in rund 1.000 Online-Buchshops wie Amazon, Bol.de, Buch.de und Libri erhältlich.
Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Der Höhlenlöwe mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea ist eines der bekannten Tiere aus dem Eiszeitalter (Pleistozän). Mit diesem vor etwa 300.000 bis vor ungefähr 11.700 Jahren vorkommenden Tier befasst sich das Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.Die Angaben über die Größe des Europäischen Höhlenlöwen differieren sehr stark voneinander. Für die so genannte Kopfrumpflänge werden etwa 1,45 bis 2,20 Meter angegeben, wozu noch der bis zu maximal ein Meter lange Schwanz kommt. Bei der Schulterhöhe reichen die Maße von ca. 0,90 bis 1,50 Meter. Das Gewicht der Höhlenlöwenmännchen betrug schätzungsweise bis zu 150 Kilogramm. Demnach waren Höhlenlöwen größer und schwerer als heutige Löwen in Afrika.Die Europäischen Höhlenlöwen stammen vom Mosbacher Löwen Panthera leo fossilis ab, der vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa existierte. Dabei handelte es sich um einen Riesenlöwen mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, von denen ungefähr 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen. Der Name Mosbacher Löwe erinnert an den Fundort Mosbach, ein ehemaliges Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich.Aus Bayern erwähnt das Taschenbuch von Ernst Probst 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort fand man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Der Höhlenlöwe mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea ist 1810 von dem Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848), der zeitweise in Erlangen und später in Bonn lebte, nach einem Schädelfund aus der Zoolithenhöhle erstmals beschrieben und benannt worden.Die Höhlenlöwen tragen einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen.Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Teilweise sind Höhlenlöwen wohl durch Höhlenhyänen, denen sie zum Opfer gefallen waren, in Höhlen verschleppt worden.Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen.Bestellungen des Taschenbuches "Höhlenlöwen" bei:http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Video: "Die Königin der Löwen" von "NationalGeographicDE" bei "YouTube"http://www.youtube.com/watch?v=jJUUJZlndys&feature=relatedBeschreibung des Videos:Sie sind die meist gefürchteten Jäger der Savanne, der Ozeane, der Tundra und der Arktis: Löwen, Weiße Haie, Braunbären und Eisbären stehen in ihren ureigenen Lebensräumen an der Spitze der Nahrungskette. Wie aber gestaltet sich der tägliche Kampf ums Überleben? Jede Folge von Planet der Raubtiere widmet sich exemplarisch einem Individuum dieser Arten: der Löwin Malkia, dem Weißen Hai Haai, dem Braunbären Tuyug und dem Eisbären Binne. Die Zuschauer erleben hautnah, wie die biologische Notwendigkeit des Beutemachens das Leben der Raubtiere und der übrigen Arten in ihrer Umgebung bestimmt. Welche Instinkte leiten sie im Kampf ums Überleben? Mit welchen Schwierigkeiten müssen sie tagtäglich umgehen, um sich zu behaupten? Und welche Auswirkungen hätte es eigentlich auf das Ökosystem, wenn es diese Raubtiere, deren Handeln dem Menschen oft grausam erscheint, nicht gäbe? In einzigartigen, faszinierenden Bildern geht Planet der Raubtiere diesen Fragen auf den Grund - und gelangt zu oft überraschenden Antworten. *Literatur zum Thema:Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalterhttp://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Wer sich dafür interessiert, wo in Deutschland, Österreich und der Schweiz Knochen oder Zähne von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) entdeckt wurden, wird mit einem bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienenen Taschenbuch bestens informiert. Der Titel heißt ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? und stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Bei ?GRIN? ist dieser Titel unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen als gedrucktes Taschenbuch oder elektronisches E-Book im PDF-Format erhältlich. Bei ?GRIN? sind auch die Taschenbücher und E-Books ?Der Ur-Rhein?, ?Säbelzahnkatzen? und ?Der Höhlenbär? von Ernst Probst erschienen. ?GRIN?-Titel kann in rund 1.000 Online-Buchshops ? wie Amazon, Bol.de, Buch.de, oder Libri.de ? als Taschenbuch kaufen.
Video: ?Stimme eines Höhlenlöwen? von ?urzeit? bei ?YouTube?http://www.youtube.com/watch?v=KWib6hbxiE4Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Rund 10.000 Mal wurde der Videoclip ?Stimme eines Höhlenlöwen? auf der Videoplattform ?YouTube? bereits angeklickt. Der von dem Wiesbadener User ?urzeit? eingestellte Clip ist unter der Adresse http://www.youtube.com/watch?v=KWib6hbxiE4 im Internet zu finden. Höhlenlöwen existierten im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 10.700 Jahren in Deutschland. Mit diesen Raubkatzen, die größer und schwerer als heutige Afrikanische Löwen waren, befasst sich das Taschenbuch ?Höhlenlöwen? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild. Es ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienen und bei rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Probst veröffentlichte auch die Taschenbücher ?Säbelzahnkatzen? und ?Der Höhlenbär?.Bestellung des Taschenbuches "Höhlenlöwen" bei "GRIN":http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Video: "BBC: American Lion - Ice Age Death Trap" von "BBCWorldwide" bei "YouTube"http://www.youtube.com/watch?v=nB8Vadg0TlUBeschreibung des Videoclips:Even the American Lion, a deadly and feared predator of the Ice Age, feel prey to the all consuming death trap that was the Ice Age tar pit. Watch this awesome video from BBC wild history show "Ice Age Death Trap" to find out more.Watch more Ice Age Death Trap clips with BBC Worldwide here.*Literatur zum Thema:Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. GRIN, München 2009Bestellung des Taschenbuches "Höhlenlöwen" bei:http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewenEiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Der größte Löwe aller Zeiten war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox), der vor etwa 100.000 bis 10.700 Jahren im Eiszeitalter (Pleistozän) in Nord- und Südamerika lebte. Diese imposante Raubkatze war von der Kopf- bis zur Schwanzspitze bis zu 3,70 Meter lang. Allein der Schwanz maß bereits 1,20 Meter. Männliche Tiere erreichten ein Gewicht von maximal 300 Kilogramm.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? http://www.grin.de erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops ? wie Amazon, Bol.de, Buch,de, GRIN, Libri ? sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Bei ?GRIN? gibt es auch ein preisgünstiges E-Book im PDF-Format.Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde der Amerikanische Höhlenlöwe bereits 1853 von dem renommierten amerikanischen Forscher Joseph Leidy (1823-1891). Ihm hatte ein Unterkieferfund aus Natchez (Mississippi) in den USA vorgelegen. Dass es sich um einen Löwen handelte, war die erste und richtige, doch nicht die letzte Vermutung. 1941 beschrieb der amerikanische Paläontologe George Gaylord Simpson (1902-1984) ein solches Skelett als das eines Riesenjaguars. Damit setzte er einen Irrtum in die Welt, der erst 1971 korrigiert wurde, als der russische Forscher Nikolai Vereshchagin und der Mainzer Zoologe Helmut Hemmer unabhängig voneinander zu dem Schluss kamen, dass diese ?nordamerikanische Pantherkatze? doch ein Löwe sei. Der riesige Amerikanische Höhlenlöwe war rund zehn Zentimeter länger als die größten Löwen Europas, die im Eiszeitalter vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren existierten. Dabei handelte es sich um den so genannten Mosbacher Löwen, der nach ca. 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich in Deutschland bezeichnet ist.Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) wurde 1806 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847-1925) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Er hatte Funde aus Mosbach bei Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg untersucht und sie richtigerweise einer fossilen Unterart des Löwen zugeordnet. Räuberische Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren Säbelzahnkatzen (früher Säbelzahntiger genannt), Europäische Jaguare, Leoparden und Geparden.Aus dem mit Schwanz maximal 3,60 Meter langen Mosbacher Löwen gingen im Eiszeitalter vor ungefähr 300.000 Jahren die Europäischen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) hervor. Diese Raubkatze wurde 1810 von dem damals in Erlangen arbeitenden Arzt und Naturforscher Georg August Goldfuß (1782-1848) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Ihm hatte ein Schädelfund aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern) vorgelegen.Der Europäische Höhlenlöwe hatte eine Gesamtlänge bis zu 3,20 Metern, wovon rund 1 Meter auf den Schwanz entfiel. Damit war er zwar nicht mehr so groß wie sein riesiger Vorgänger, der Mosbacher Löwe, übertraf aber immer noch merklich die Maße heutiger Löwen in Afrika.Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gehören zu den Bundesländern in Deutschland, in denen die meisten Reste von Europäischen Höhlenlöwen entdeckt wurden. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin.Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der erwähnten Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth in Bayern. Dort barg man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Ebenfalls einen Eintrag ins ?Guiness-Buch der Rekorde? wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie entstanden in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren.Ernst Probst veröffentlichte kürzlich auch die Taschenbücher ?Der Ur-Rhein?, ?Säbelzahnkatzen? und ?Der Höhlenbär?.Bestellungen des Taschenbuches ?Höhlenlöwen? bei ?GRIN?:http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Video: "BC: Saber Tooth Cat Prey - Ice Age Death Trap" von "BBCWorldwide" bei "YouTube"http://www.youtube.com/watch?v=Oz05v0OEPooWiesbaden (höhlenlöwen-blog) - Die tückischen Teerlöcher von Rancho La Brea im Stadtgebiet von Los Angeles (Kalifornien) sind im Eiszeitalter vielen Säugetieren zum Verhängnis geworden. Darin fanden auch gefährliche Raubkatzen wie Säbelzahntiger und riesige Amerikanische Höhlenlöwen den Tod. Nachzulesen ist dies in den Taschenbüchern "Säbelzahnkatzen" und "Höhlenlöwen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Beide Titel sind bei "GRIN Verlag für akademische Texte" unter der Internetadresse http://www.grin.de als gedrucktes Taschenbuch oder als E-Book erhältlich. Außerdem in rund 1.000 Online-Buchshops und in jeder guten Buchhandlung.
Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor der Taschenbücher ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? und ?Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon?*Frage: Warum haben Sie zwei Taschenbücher über Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen - früher Säbelzahntiger genannt - geschrieben und veröffentlicht?Antwort: Daran ist mein Wohnort im Wiesbadener Stadtkreis schuld. Ich lebe nur wenige Kilometer von den weltberühmten Mosbach-Sanden entfernt, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt sind. In diesen rund 600.000 Jahre alten Flussablagerungen aus einem warmem Abschnitt des Eiszeitalters hat man zahlreiche Zähne und Knochen von Raubkatzen gefunden.*Frage: Welche Raubkatzen sind bisher aus den Mosbach-Sanden nachgewiesen?Antwort: In den Mosbach-Sanden sind Reste des riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der löwengroßen Säbelzahnkatze (Homotherium crenatidens), des Europäischen Jaguars (Panthera leo gombaszoegensis) und des Geparden (Acinonyx pardinensis) gefunden worden. Die Originalfunde werden im Naturhistorischen Museum Mainz, im Museum Wiesbaden und im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main aufbewahrt. Von anderen deutschen Fossilienfundstättten aus dem Eiszeitalter kennt man übrigens auch den Leopard und sogar den Puma.*Frage: Welche dieser Raubkatzen sind zu Lebzeiten am größten gewesen?Antwort: Die imposanteste Raubkatze aus den Mosbach-Sanden war der Mosbacher Löwe. Er erreichte ? nach Berechnungen von Wissenschaftlern ? eine Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, von denen etwa 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen, und vielleicht eine Schulterhöhe bis zu 1,50 Metern. Heutige Löwen in Afrika sind rund einen halben Meter kürzer. Aus dem Mosbacher Löwen, der vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa vorkam, ist der Höhlenlöwe (Panthera leo fossilis) hervorgegangen.*Frage: Hat man in Deutschland mehr Reste von Mosbacher Löwen oder von Höhlenlöwen entdeckt?Antwort: Die Fundorte des Mosbacher Löwen in Deutschland kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Dagegen kennt man vom Höhlenlöwen mindestens 100 Fundorte Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. *Frage: Aus welchem deutschen Bundesland kennt man die meisten Fundorte von Höhlenlöwen?Antwort: Nach den Funden zu schließen, war Bayern ein wahres ?Paradies für Höhlenlöwen?. Dort kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.*Frage: An welchem deutschen Fundort kamen die meisten Reste von Höhlenlöwen zum Vorschein?Antwort: Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort fand man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Der Höhlenlöwe mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea ist 1810 von dem Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848), der zeitweise in Erlangen und später in Bonn lebte, nach einem Schädelfund aus der Zoolithenhöhle erstmals beschrieben und benannt worden.Antwort: *Frage: Welche Säbelzahnkatzen kennt man aus Deutschland?Antwort: Die Antwort klingt etwas verwirrend, weil die Wissenschaftler heute zwischen Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen unterscheiden. Im Miozän vor etwa 10 bis 8,5 Millionen Jahren lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus aphanistus und im Eiszeitalter vor etwa 600.000 bis 11.700 Jahren zunächst die große Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens und später die kleinere Art Homotherium latidens. Außerdem kennt man aus Deutschland die im Miozän vorkommenden Dolchzahnkatzen Paramacharodus ogygius und Paramachairodus orientalis und aus dem Eiszeitalter Megantereon cultridens.*Frage: Was fasziniert Sie an den Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen am meisten?Antwort: Mir haben es die besonders großen Säbelzahnkatzen wie Machairodus giganteus, die fast Tigerformat hatte, und die Dolchzahnkatze Smilodon populator besonders angetan. Letztere trug bis zu 28 Zentimeter lange Eckzähne. Beide Arten existierten ? nach den Funden zu urteilen ? außerhalb von Deutschland. *Frage: Wo kann man etwas über Raubkatzen aus grauer Urzeit lesen?Antwort: In meinen Taschenbüchern ?Höhlenlöwen? und ?Säbelzahnkatzen?, aber auch in meinem Taschenbuch ?Der Ur-Rhein?. Leseproben findet man bei http://www.grin.de und http://books.google.de - Bei ?GRIN? gibt es diese Titel als gedruckte Taschenbücher und elektronische E-Books. Außerdem kann man die Taschenbücher in jeder guten Buchhandlung bestellen, weil diese bei den wichtigsten deutschen Buchgroßhändlern ?Libri? und ?KNO? gelistet sind. Außerdem sind sie in rund 1.000 Online-Buchshops erhältlich.*Weblinks:Höhlenlöwen-Bloghttp://hoehlenloewen-blog.blogspot.comSäbelzahnkatzen-Bloghttp://saebelzahnkatzen-blog.blogspot.com
Leipzig (höhlenlöwen-blog) ? Zu den wenigen Fundorten von Löwen aus dem Eiszeitalter in Sachsen gehört Leipzig-Lindenthal. Dort kam bereits vor einem Jahrhundert in einer Sandgrube der halbe Unterkiefer eines Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) zum Vorschein. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix (1859-1941) in den ?Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig? erwähnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Präparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einen Namen gemacht.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Unter den rund 100 Fundorten von Höhlenlöwen in Deutschland ist auch Wiedemar-Rabutz (Kreis Nordsachsen). Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Ebenfalls einen Eintrag ins ?Guiness-Buch der Rekorde? wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind ? Ernst Probst zufolge ? die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).*Bestellungen des Taschenbuches ?Höhlenlöwen? bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books ?Höhlenlöwen? bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen#
Kiel (höhlenlöwen-blog) ? In Schleswig-Holstein hat man bisher keine Reste von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt. In diesem von Ablagerungen der ausgehenden Weichsel-Eiszeit geprägten Land sind Funde aus der Weichsel-Eiszeit, Eem-Warmzeit und Saale-Eiszeit, in denen man auf Höhlenlöwen-Fossilien hoffen könnte, sehr selten. Sie liegen unter mächtigen Sedimentschichten. Paläontologen hoffen auf Funde, wenn der Nord-Ostsee-Kanal verbreitert und vertieft wird.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das 332 Seiten umfassende und reich bebilderte Taschenbuch ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienen und in rund 100 Online-Buchshops ? wie www.amazon.de oder www.libri.de - zum Preis von 24,99 Euro erhältlich.Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort hat man Reste von rund 30 Höhlenlöwen gefunden. Ebenfalls einen Eintrag ins ?Guiness-Buch der Rekorde? wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren Europas entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind ? Ernst Probst zufolge ? die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe). *Bestellungen des Taschenbuches ?Höhlenlöwen? bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books ?Höhlenlöwen? bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen
Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst*Frage: Wie groß war der größte Löwe aller Zeiten?Antwort: Als größter Löwe aller Zeiten gilt der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 11.700 Jahren. Er erreichte eine Kopfrumpflänge bis zu maximal 2,50 Metern, wozu noch der rund 1,20 Meter lange Schwanz kam. Seine Gesamtlänge betrug also ungefähr 2,70 Meter. Damit übertraf er heutige Löwen aus Afrika um ca. 50 Zentimeter Länge. Ahnlich groß war der Mosbacher Löwe (Panthera fossilis) aus dem Eiszeitalter vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren, aus dem die Europäischen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) hervorgegangen sind. Der Mosbacher Löwe ist nach dem Fundort Mosbach bei Wiesbaden benannt. Mosbach war früher ein Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich und wurde später eingemeindet.*Literatur:Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. GRIN, München 2009
Wiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Wie viele Fundorte von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter kennt man in Deutschland? Eine Antwort auf diese Frage gibt das Taschenbuch ?Höhlenlöwen? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst: Darin werden 100 Fundorte von Höhlenlöwen aus Deutschland ? gegliedert nach Bundesländern ? sowie viele weitere aus Österreich und der Schweiz erwähnt.Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3, aus Sachsen 2, aus Hamburg 1 und aus Berlin 1. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort hat man Reste von rund 30 Höhlenlöwen gefunden. Ebenfalls einen Eintrag ins ?Guiness-Buch der Rekorde? wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren Europas entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind ? Ernst Probst zufolge ? die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).*Bestellungen des Taschenbuches ?Höhlenlöwen? bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books ?Höhlenlöwen? bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen
Video "American Lion" von "robtfdfbvv" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=yAnvKVf190wWiesbaden (höhlenlöwen-blog) ? Wer wissen möchte, wo in Deutschland fossile Zähne und Knochen von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) gefunden wurden, erfährt dies in dem Taschenbuch ?Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter? des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dort werden beispielsweise fünf Fundorte von Höhlenlöwen aus Niedersachsen erwähnt: Einhornhöhle bei Herzberg-Scharzfeld, Freden an der Leine, Osterode am Harz, Salzgitter-Lebenstedt und Thiede.Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Ebenfalls einen Eintrag ins ?Guiness-Buch der Rekorde? wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind ? Ernst Probst zufolge ? die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).
Als Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) werden die Löwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren bezeichnet. Sie sind aus den Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach, einen berühmten Fossilfundort bei Wiesbaden in Hessen, benannt sind. Der Höhlenlöwe wurde 1810 von dem damals in Erlangen und später in Bonn arbeitenden Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß erstmals wissenschaftlich beschrieben. Ihm hatten Funde aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz vorgelegen. Die Höhlenlöwen erreichten eine Gesamtlänge bis zu etwa 3,20 Metern, worin der nahezu meterlange Schwanz enthalten ist. Die Höhlenlöwen verdanken ihren falschen Namen dem Umstand, dass ihre Reste oft in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren sie aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genau so verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Weil die Höhlenlöwen nachweislich keine Höhlen als Lebens- oder Geburtsort nutzten, bezeichnet der deutsche Paläontologe Cajus G. Dietrich sie als spätpleistozäne Steppenlöwen. Literatur zum Thema:Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. GRIN, München 2009